Umgang mit Beschwerden an der Andreasschule

                       

Mit Beschwerden von Schülerinnen und Schülern, Eltern oder Lehrkräften und Mitarbeitern umzugehen, gehört für eine Schule zum Alltagsgeschäft. Für den Erhalt eines guten und störungsfreien Arbeitsklimas sind eine aufmerksame Anhörung von Beschwerden sowie ihre sorgfältige Prüfung und klare Bearbeitung von besonderer Bedeutung.

 

 

Dabei ist von der Schule im Rahmen einer Art „Geschäftsverteilungsplan“ zu klären, wer in der Schule in der Regel für die Bearbeitung einer Beschwerde zuständig, an wen die Bearbeitung einer Beschwerde im Einzelfall zu delegieren ist.

Das Ergebnis einer Beschwerdeprüfung kann je nach Einzelfall zu einem unterschiedlichen Handlungs- und Gesprächsbedarf führen.

Unterschieden werden soll zwischen

 

Elternbeschwerden

Schülerbeschwerden

Beschwerden des lehrenden und nichtlehrenden Personals

 

Beim Umfang mit Beschwerden ist eine sachlich orientierte Herangehensweise notwendig.

Im Einzelfall bzw. je nach Qualität des jeweiligen Sachverhaltes können auch die Beratungslehrkraft der Schule, die Vertrauenslehrkraft sowie ggf. die Schülersprecher der Schule von einem Beschwerdeführer angesprochen bzw. eingeschaltet werden.

 

1. Elternbeschwerden

Beschwerden sind von Elternseite in der Regel zunächst direkt an die jeweils zuständigen Klassenlehrkräfte zu richten.

Wird auf diesem Wege keine Problem-, Konfliktlösung erreicht, ist ggf. die Schulleitung hinzuzuziehen. Gleichzeitig ist zu prüfen, ob unter Umständen die Beratungslehrkraft der Schule angesprochen und beteiligt werden soll.

Gespräche sind zeitnah zu einem Problem / Konflikt zu vereinbaren und finden in der Regel zu einem verabredeten Zeitpunkt außerhalb der Unterrichtszeit statt.

Gespräche zwischen „Tür und Angel“ sind möglichst zu vermeiden und sollten die Ausnahme darstellen.

Über die Gespräche sind Vermerke anzufertigen.

 

2. Schülerbeschwerden

Beschwerden von Schülern sind sofort nachzugehen.

Ergeben sich Probleme während der Pause liegt die Zuständigkeit bei den Pausenaufsichten.

Die Klassenlehrkräfte sind bei entsprechender Gewichtung des Problems durch die jeweilige Aufsichtskraft unmittelbar zu informieren.

Beschwerden, die sich aus dem Unterricht bzw. während der Unterrichtszeiten ergeben, sind an die Klassen- bzw. Fachlehrer weiterzuleiten. Dabei sind die Klassenlehrer von den Fachlehrern bei größeren Problemen zu informieren.

Beschwerden, die in besonderer Weise die Schulgemeinschaft betreffen, sind an die Schulleitung weiterzuleiten.

Der Schülerrat der Schule nimmt Anregungen und Hinweise zu diesem Themenbereich mit in die Schülerratssitzungen.

 

3. Beschwerden des lehrenden und nicht lehrenden Personals

Beschwerden dieses Personenkreises sind direkt an die betreffenden Personen zu richten.

Lassen sich Probleme nicht lösen, können die Schulleitung, der Personalrat, eine Person des Vertrauens, wie beispielsweise Mediatoren, die Schulpsychologische Beratung oder im besonderen Fall die Schulaufsicht einbezogen werden.