Unsere Schülerinnen und Schüler

                                              Klassen im Schuljahr 2015/16 

       SHK 1 
       
       
       
       SHK 2 a
       
       Kl. 7 
       
       SHK 2 b
       
       Kl. 8 a
       
       
       
       Kl. 8 b       
       
        
       Kl. 9 a
       
       Kl. 4
       
       Kl. 9 b
       
       Kl. 5 
       
       Kl. 10 
       
       Kl. 6
       
       
       
               
       
       
       
       
       
       

                               

                               Grundsätzliches zum Unterricht an unserer Schule

Die Klassenstärke liegt im Durchschnitt bei ca. 12 – 13 Schülerinnen und Schülern.
In kleinen Klassen kann wesentlich besser auf die pädagogische Bedürfnislage der Schülerinnen und Schüler eingegangen werden. Die Klassenbildung für die ersten 4 Schuljahre ist so vorzunehmen, dass die lt. Erlass vorgegebenen Schülerpflichtstunden pro Woche (20 – 26) erteilt werden können. Ab Jahrgang 5 kann eine Klasse bei mindestens 17 Schülern geteilt werden.

Den Schülerinnen und Schülern wird mehr Zeit für das Erreichen der Unterrichtsziele eingeräumt.
Zusätzliche umfangreiche Lernhilfen und –materialien stehen zur Verfügung und werden regelmäßig ein- gesetzt.
Durch vielfältige Lernangebote, unterschiedliche Unterrichtsformen und innerer Differenzierung kann sich jedes Kind individuell entwickeln und persönliche Lernfortschritte erzielen.

                               Welche Schülerinnen und Schüler kommen zu uns?

Schülerinnen und Schüler des Förderschwerpunktes "Lernen" sind in der Regel zunächst in eine der für sie zuständigen Grundschulen eingeschult worden. Sie konnten dort aber trotz zusätzlicher Hilfen und besonderer Fördermaßnahmen ihren Möglichkeiten, Fähigkeiten und Begabungen nicht entsprechend gefördert werden.
Es ist ein  besonderer Förderbedarf entstanden.

                              Wie entsteht ein sonderpädagogischer Förderbedarf?


Der sonderpädagogische Förderbedarf wird von ganz unterschiedlichen Faktoren bestimmt, ist vielfältig beeinflussbar und entwickelt sich in einem Prozess, der durch sich wechselseitig beeinflussende Bedingungen gekennzeichnet ist.
Neben der primären Beeinträchtigung im Bereich des Lern- und Leistungsverhaltens entstehen bei vielen Kindern im Laufe ihres Lebens, ihrer Erziehung und ihrer Schullaufbahn sekundäre Beeinträchtigungen dadurch, dass sie ihre Schul- bzw. gesamte Lebenssituation oft als unzureichend und von Misserfolgen und Versagenssituationen geprägt erleben.
Die Beeinträchtigungen, die unmittelbare Auswirkungen auf die grundlegenden Entwicklungsbereiche haben, zeigen sich besonders
                -   in der Grob- und Feinmotorik,
                -   in den Wahrnehmungs- und Differenzierungsbereichen,
                -   im Sprechen und sprachlichen Handeln,
                -   in der Entwicklung von Lernstrategien und in der Aneignung von Bildungsinhalten,
                -   in den Transferleistungen,
                -   in der Aufmerksamkeit und Konzentration,
                -   in der Motivation, Anstrengungsbereitschaft und Ausdauer,
                -   im sozialen Handeln,
                -   im Aufbau eines positiven Selbstwertgefühls und einer realistischen Selbsteinschätzung.

Darüber hinaus lassen sich Lern-, Arbeits- und Sozialverhalten unserer Schülerinnen und Schüler im Einzelnen charakterisieren durch Eigenschaften wie z.B. Unsicherheit, Desinteresse, Antriebslosigkeit/Passivität, geringe Frustrationstoleranz, Schulmüdigkeit/Schulschwänzen, aggressives Verhalten, Versagensangst, motorische Störungen sowie psychische Störungen und Hemmungen.

Der sonderpädagogische Förderbedarf der Schüler/-innen an der Andreasschule liegt vorrangig im Schwerpunkt "Lernen", kann aber auch in anderen Bereichen vorliegen, wobei die Übergänge häufig fließend sind und vielfältige Überschneidungen möglich sind.

        Aufnahmeverfahren - Feststellung eines sonderpädagogischen Förderbedarfs


Bevor ein Kind Schülerin bzw. Schüler der Andreasschule wird, muss ein sonderpädagogischer Förderbedarf durch ein Überprüfungsverfahren "amtlich" festgestellt werden oder bereits festgestellt worden sein.
Das Verfahren  kann von den Eltern selbst, einer vorschulischen Einrichtung oder der Schule, die das Kind besucht oder besuchen soll, beantragt werden.
Die Anträge sind bei der Andreasschule einzureichen, wenn das Kind in unserem Einzugsbereich wohnt. Unser Einzugsbereich umfasst die Stadt Verden, sowie die Samtgemeinden Dörverden, Kirchlinteln, Langwedel und Thedinghausen (z.T.).
Die Schulleitung beauftragt dann eine Förderschullehrkraft mit der Erstellung eines Beratungsgutachtens, die zuständige Landesschulbehörde trifft letztlich die endgültige Entscheidung über die weitere Beschulung.
Auf Antrag der Eltern kann vor einer Entscheidung der Landesschulbehörde eine so genannte Förderkommission einberufen werden, die eine entsprechende Empfehlung für die Landesschulbehörde erarbeiten soll.
Sonderpädagogische Fördermaßnahmen in Förderschulen sind in regelmäßigen Abständen daraufhin zu überprüfen, ob sie weiterhin notwendig und ob sie weiterhin zwingend an der Förderschule durchzuführen sind.
Sonderpädagogische Förderung bezieht alle Schulstufen und Schularten ein und umfasst eine Vielfalt von Förderformen und Förderorten.

                                                           Rückschulung


Schüler und Schülerinnen, bei denen kein sonderpädagogischer Förderbedarf mehr besteht, haben grundsätzlich die Möglichkeit, in die allgemeine Schule zurück- oder umgeschult zu werden (Prüfung des Förderbedarfs jeweils zu den Zeugnisterminen).

                                               Abschlüsse an unserer Schule


Nach Beendigung des Besuches der 9. Klasse erlangen die Schüler und Schülerinnen in der Regel den Förderschulabschluss und besuchen anschließend in den Berufsbildenden Schulen (BBS) in Dauelsen ein Berufsvorbereitungsjahr (BVJ). Sie können sich auch - zumindest theoretisch - gleich um einen Ausbildungs- platz nach dem "Dualen System" bemühen.
Für leistungsstärkere Schüler/-innen besteht nach dem erfolgreichen Abschluss der Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen auf Antrag die Möglichkeit, an der Andreasschule Verden durch ein zusätzliches frei- williges 10. Schuljahr den Hauptschulabschluss zu erwerben.



                                                                            Übrigens:

                                        

                               Schüler aus diesem      Land werden bei uns nur

                              nach einer zusätzlichen Überprüfung aufgenommen. Wie das

                             Verfahren an der Klaus-Störtebeker-Schule  in Verden aussieht,

                                                             ist uns nicht bekannt.