Sprachheilklassen - Konzeption

Vorwort

Unser Konzept wurde von Kolleginnen der Sprachheilklasse erstellt. Es ist erwachsen aus den Grundsätzen der Pädagogik der Sprache und des Sprechens und der praktischen Arbeit in dieser besonderen Form der Beschulung. Es enthält Zielsetzungen, Wünsche und Zukunftsperspektiven und ist deshalb regelmäßig zu überprüfen und gegebenenfalls zu überarbeiten.

Inhalt

1   Einleitung  
      1.1 Leitsätze  
2   Rahmenbedingungen der Sprachheilklasse  
      2.1 Rechtsgrundlagen  
      2.2 Die Schüler  
      2.3 Die Lehrer  
      2.4 Die Eltern  
      2.5 Verfahrensweg oder wie ein Kind in die SHK kommt  
3   Unterricht und inhaltliche Arbeit  
      3.1 Förderschwerpunkt Sprache  
      3.2 Methodisch-didaktische Grundkonzeption
      3.3 Schriftspracherwerb
      3.4 Deutsch
      3.5 Mathematik  
      3.6 Hausaufgaben  
      3.7 Zusammenarbeit Grundschule – Sprachheilklassen  
4   Besonderheiten der Sprachheilklasse  
      4.1 Nachbetreuende Maßnahmen  
      4.2 Hospitationswoche 
      4.3 Kooperation Sprachheilkindergarten und Sprachheilklasse  
5   Rückblick  
6   Ausblick  
7   Literatur 


----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------           1    Einleitung

Die Grundlage des vorliegenden Konzeptes bilden die zwei feststehenden Komponenten

·        Beschulung nach den Kerncurricula der Grundschule

·        Vorgaben und Bestimmungen für die Arbeit mit dem Förderschwerpunkt Sprache.

In die Arbeit fließt die Diagnostik und Beratung ein sowie die flächendeckende Versorgung der Grundschulen durch den Sprachsonderunterricht (Mobiler Dienst Sprache).

Das Anliegen unserer Schule ist es, das Kind zu lebensbedeutsamer Sprach- und Kommunikationsfähigkeit hinzuführen.

1.1         Leitsätze

1.   Jedes Kind hat das Recht auf bestmögliche Beschulung und Förderung. Dies geschieht unter Berücksichtigung der allgemeinen Entwicklung, des speziellen Sprachstandes und des individuellen Gesamtbildes.

2.   Neben der Vermittlung der kognitiven Lerninhalte soll gleichrangig das soziale Lernen und die Förderung der Kommunikationsfähigkeit im umfassenden Sinne stehen.

3.   Jeder ist für sein Lernen selbst verantwortlich, die anderen können dabei helfen. Autonomie, Kooperation und Selbstverantwortung bilden die Grundlage unseres schulischen Lebens und sind wesentlicher Bestandteil der schulischen Arbeit.

4.   Alle bemühen sich um Freundlichkeit, Höflichkeit und Hilfsbereitschaft. Wir behandeln Mitschülerinnen und Mitschüler, Lehrerinnen und Lehrer und jeden anderen so, wie wir selbst behandelt werden möchten.

5.   Die Kooperation mit außerschulischen Partnern ergänzt unsere schulische Arbeit. Dazu gehören z.B. Kindergärten, Grundschulen, Gesundheitsamt, soziale Dienste und therapeutische Institutionen.

    (In Anlehnung an die Leitsätze das Schulprogrammes der Albert Liebmann    Schule Hannover)

2                 Rahmenbedingungen der Sprachheilklasse

2.1         Rechtsgrundlagen

Sonderpädagogischer Förderbedarf im sprachlichen Handeln ist bei Schülerinnen und Schülern gegeben, die in ihren Bildungs-, Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten hinsichtlich des Spracherwerbs, der Sprachverarbeitung, des sinnhaften Sprachgebrauchs oder der Sprechtätigkeit so beeinträchtigt sind, dass sie im Unterricht der allgemeinen Schule ohne sonderpädagogische Unterstützung nicht hinreichend gefördert werden können (SVBL 2/2005, II. 7. Förderschwerpunkt Sprache).

Unter 7.3 heißt es zu den Aufgaben sonderpädagogischer Förderung:

Sonderpädagogische Förderung hat zum einen die Aufgabe, der Entstehung und Verfestigung sprachlicher Beeinträchtigungen in Laut und Schrift vorzubeugen und frühzeitig Auswirkungen auf andere Entwicklungs- und Lernbereiche zu verhindern.(RdErl.d.MK v. 1.2.2005) und weiterhin werden unter 7.5  Ausführungen bezüglich der Verweildauer in der Einrichtung Sprachheilklasse sowie deren Curricula gemacht: "Die Förderschule mit dem Schwerpunkt Sprache ist als Durchgangsschule konzipiert und zielt auf eine frühestmögliche Rück- oder Umschulung.Grundlegend für die Arbeit in der Förderschule mit dem Schwerpunkt Sprache sind die curricularen Vorgaben und Bestimmungen für die Grundschule.

2.2         Die Schüler

Sprachbehinderte Kinder sind in ihrer sprachlichen Entwicklung umfänglich gestört. Oft kommen Beeinträchtigungen in anderen Wahrnehmungsbereichen (auditiv, visuell, taktil), der Motorik, der Emotionalität und/oder des Sozialverhaltens hinzu. Angesichts dieser Komplexität sprachlicher Störungen und der daraus resultierenden Hilfsbedürftigkeit sprachbehinderter und von Sprachbehinderung bedrohter Kinder erscheint ein fachpädagogisches Handlungswissen erforderlich. Bereits 1991 wird die Schülerschaft der Sprachheilklassen  von Gieseke und Harbrucker als mehrdimensional und multimodal beeinträchtigt beschrieben. Erschwerte Bedingungen im  häuslich-familiären Erziehungsumfeld kämen erschwerend hinzu (vgl. Giesecke, Harbrucker, 1991). Dieser Trend dürfte sich in den letzten 15 Jahren verstärkt haben.

Die pädagogische Konzeption der Sprachheilklasse, d.h. die Lerninhalte, die Organisation und die Unterrichtsform geht auf die Lebenssituation der sprachlich beeinträchtigten Kinder angemessen ein bzw. berücksichtigt diese. Die Schule als Lern- und Lebensstätte hat die Aufgabe, den Kindern die fehlenden und unzureichenden Sach-, Sozial-, Sprach- und Spielerfahrungen nahe zu bringen und eine Kompetenzerweiterung in diesen Bereichen zu ermöglichen. Bewegungs-, Spiel- und Gestaltungsräume werden so organisiert, dass sie den Schülern aktiv und selbstgewiss sprechen, spielen und lernen ermöglichen.

Noch vor der Einschulung wird im Rahmen der Überprüfung ermittelt und im anschließend verfassten Beratungsgutachten der Förderschwerpunkt benannt, der schwerpunktmäßig immer im Bereich Sprache zu finden sein muss. Das Ergebnis fußt auf der individuellen Überprüfung des Kindes und auch auf mittlerweile vernetzte Zusammenarbeit der Bereiche Kindergarten - Elternhaus - Therapeuten - Gesundheitsamt - Schule. Bei umfassenden und lang andauernden sprachlichen Beeinträchtigungen erscheint als Förderort die Sprachheilklasse erforderlich. Dabei wird großer Wert auf das Verständnis der Eltern gelegt, auch als Voraussetzung für eine fruchtbare spätere Zusammenarbeit.

Schüler mit leichteren sprachlichen Auffälligkeiten, die durch ambulante Maßnahmen behoben werden können, werden weiterhin in der wohnortnahen Grundschule beschult.

2.3         Die Lehrer

In Abhängigkeit von den Zielbereichen gliedert sich die Tätigkeit von Sprachheilpädagogen in die allgemein grundlegende, d.h. die unspezifische sprachheilpädagogische Arbeit und die spezifische Sprachtherapie, die sprachtherapeutische Erziehung und den sprachtherapeutischen Unterricht (vgl. Homburg, 1993). Beschulung in der Sprachheilklasse beinhaltet somit die unterrichtsimmanente individuelle Förderung jedes einzelnen Schülers unter Berücksichtigung seiner Fähig- und Fertigkeiten in allen entscheidenden Entwicklungsbereichen. Dadurch besteht die größtmögliche Chance, im Laufe von zwei Jahren ein angemessenes Sprachbild zu erwerben.

2.4         Die Eltern

Elternarbeit bedeutet Vertrauensarbeit und Informationsaustausch.

Für die Qualität und die Wirksamkeit der sonderpädagogischen Förderung von Schülerinnen und Schülern ist eine vertrauensvolle, partnerschaftliche und intensive Zusammenarbeit von Erziehungsberechtigten und Lehrkräften von entscheidender Bedeutung“ (Erlass vom 01.02.05-Sonderpädagogische Förderung).

Die langjährige Erfahrung in der schulischen Elternarbeit mit sprachbehinderten Kindern zeigt, dass die Eltern mit einer Menge Vorerfahrungen, häufig auch Ängsten und einem unterschiedlichen „Leidensweg“ in die Sprachheilklasse kommen. Sie sind auf der Suche nach der geeigneten Beschulungsform für ihr Kind. Sie suchen adäquate Hilfe zur Sprachförderung ihres Kindes. Teilweise suchen sie auch Entlastung von Schuldgefühlen und Versagensängsten und sehen sich überfordert, besonders in der Kommunikation mit dem Kind und in  Erziehungsfragen.

Die Eltern sind die Experten ihrer Kinder. Wir Lehrer benötigen Informationen von den Erziehungsberechtigten, wenn wir den Schülern in Anforderungen, Beurteilungen und Maßnahmen gerecht werden wollen. Gemeinsam mit den Eltern können die bestmöglichen Förderbedingungen für die Schüler geschaffen werden.

„Die Erziehungsberechtigten müssen über die Entwicklung ihres Kindes in der Schule, über sein Lern- und Sozialverhalten und über Lernerfolge und -erschwernisse informiert werden.“ (Erlass s.o.)

Für die notwendige Zusammenarbeit finden neben jederzeit möglichen persönlichen Gesprächen alle 2 Monate Elternsprechstunden statt. Diese werden sehr intensiv für einen Informationsaustausch genutzt. Dabei vernetzt Schule therapeutische Angebote, außerschulische Maßnahmen und weiterführende Hilfen zum Wohle des Kindes und der Familie.

Elternabende und auch die Teilnahme der Erziehungsberechtigten an besonderen Veranstaltungen der Klasse oder der Schule sind jederzeit sehr erwünscht.

Da die Sprachheilklasse eine Übergangsklasse hin zur wohnortnahen Grundschule ist, finden zum Ende des 2. Schuljahres intensive Elterngespräche statt. Unter Berücksichtigung aller Lern-, Sprach-, und Entwicklungsprozesse wird im Gespräch über die weitere Schullaufbahn der Kinder entschieden.

Die Erfahrung in der Elternarbeit zeigt, dass ein regelmäßiger Informationsaustausch und ein vertrauensvolles Miteinander eine wichtige Basis für die schulische und außerschulische Entwicklung des Kindes sind.

2.5         Verfahrensweg oder wie ein Kind in die SHK kommt

Ein Großteil der Kinder, die die SHK besuchen, geht zuvor in den Sprachheilkindergarten der Lebenshilfe in Eitze. Seit einigen Jahren besteht eine gute Zusammenarbeit zwischen Kindergarten und Schule. Gemeinsame Aktivitäten werden regelmäßig geplant und durchgeführt, so dass die Kindergartenkinder gut auf den Übergang in die Schule vorbereitet werden. Dieses ist in einem Kooperationsvertrag zwischen Sprachheilkindergarten und Sprachheilklasse festgelegt.

Des Weiteren werden sprachauffällige Kinder vor der Einschulung vom Gesundheitsamt, Logopäden, Regelkindergärten und auch von den Eltern für die Überprüfung gemeldet. Wird die Sprachauffälligkeit eines Kindes erst in der Grundschule bemerkt, gibt es weiterhin die Möglichkeit für eine Überprüfung im laufenden Schuljahr, um für das Kind den bestmöglichen Förderort zu bestimmen.

Für die Eltern der Kindergartenkinder findet bereits im November ein Elternabend im Sprachheilkindergarten der Lebenshilfe statt. Dabei wird das Verfahren zur Einleitung der Überprüfung erklärt und auf viele Fragen der Eltern gezielt eingegangen. Dieser Abend dient ganz besonders dazu, Informationen zu geben, wie und was in der Sprachheilklasse unterrichtet wird. Er dient aber auch dazu, an die intensive Elternarbeit des Kindergartens anzuknüpfen und die Beziehung zu den Eltern erstmals aufzunehmen, den oftmals großen Ängsten und Unsicherheiten zu begegnen und auch Mut zu machen, den für viele aufwändig erscheinenden Verfahrensweg transparenter zu machen und ihn ggf. zu gehen. Die Eltern stellen dann den Antrag zur Überprüfung des sonderpädagogischen Förderbedarfs.

Unbefriedigender stellt sich die Situation sprachbehinderter Kinder in den Regelkindergärten dar. Trotz vieler Versuche, sowohl der Einrichtung Sprachheilkindergarten als auch der Sprachheilklasse die Berührungsängste zu nehmen, gibt es immer noch Kinder, die mit umfänglichen sprachlichen Auffälligkeiten nicht angemessen gefördert werden und in den wohnortnahen Einrichtungen verbleiben.

3                 Unterricht und inhaltliche Arbeit

3.1         Förderschwerpunkt Sprache

Grundlegend für die Arbeit in der Förderschule mit dem Schwerpunkt Sprache sind die curricularen Vorgaben und Bestimmungen für die Grundschule.

Neben den äußeren Rahmenbedingungen wie kleinen Lerngruppen oder spezifisch ausgebildeten Förderschullehrkräften entwickeln die Förderschulen für den Unterricht Konzepte zur

·        Vernetzung der Förderung von sprachlichen, perzeptiven und motorischen Auffälligkeiten,

·        Erweiterung oder Überwindung eingeschränkter kommunikativer Fähigkeiten und Fertigkeiten

·        Stabilisierung emotional-sozialer Prozesse.

Die Rahmenbedingungen beschreiben das Erfordernis eines ausgewogenen Verhältnisses zwischen den sprachlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten der Schülerinnen und Schüler und den immanenten sprachlichen Anforderungen der Unterrichtsgegenstände. Dies sei als Voraussetzung dafür zu sehen, dass die Schülerinnen und Schüler die jeweilige Lernsituation und Lerninhalte sprachlich bewältigen (siehe SVBL 2/2005). Oder anders ausgedrückt ist es Aufgabe des Pädagogen, den Schüler auch sprachlich gesehen dort abzuholen, wo er sich gerade befindet und seine individuellen Möglichkeiten zu berücksichtigen.

Damit wird auch auf die Bedeutsamkeit der Passung hingewiesen: Gerade die Sprachheilklassen erfordern ein hohes Maß an Erkenntnis bezüglich der Einflussverflechtungen, die bei den Kindern wirken. Es ist erforderlich, diese methodisch aufzugreifen, um die optimale Passung zwischen Individuum und Umwelt in Abhängigkeit und unter Berücksichtigung des Klassenverbandes zu erreichen (vgl. Oerter, Montada, 1987).

Neben der Grundschularbeit bedarf es gezielter sonderpädagogischer Fördermaßnahmen. Sprachbehinderte Kinder haben neben ihrer sprachlichen Beeinträchtigung zumeist weitere Beeinträchtigungen, die im Persönlichkeitsbereich, im Sozialverhalten, in der Motivation, im Denken, in der Konzentration, in der Wahrnehmung, in der Fein- und Grobmotorik liegen und besondere und spezifische Förderung bedingen. Sprachliche Auffälligkeiten sind oft Ausdruck für weiter reichende Problematiken.

Vor dem oben beschriebenen Hintergrund ist ein pädagogisch erweiterter Lehrereinsatz zu sehen.

·        Diagnose von Sprachbehinderung

·        Erstellen der Gutachten mit Feststellung des individuellen sprachlichen  Förderbedarfs

·        Erstellen von Therapie- und Förderplänen

·        Zusammenarbeit mit den LehrerInnen der GS (s.o.)

·        Analyse und Bewertung von Lehr- und Lerninhalten aus sprachbehindertenpädagogischer Sicht            ·        Intensive regelmäßige Elternarbeit             ·        Zusammenarbeit mit Sprachtherapeuten und Ärzten etc.            ·        Zusammenarbeit mit der wohnortnahen Grundschule, Hospitationsbegleitung            ·        Lehrer als Vernetzer Kind/Eltern/Therapeuten/Ärzte/Gesundheitsamt/Schulbehörde

3.2         Methodisch-didaktische Grundkonzeption

Kernpunkte für die Förderung sollen sein:

Eine individuell- sprachheilförderspezifische Gestaltung des Unterrichts durch Schaffung der Möglichkeit des Lernens unter Inanspruchnahme aller Wahrnehmungskanäle.

Das erfordert sowohl den gezielten, als auch den durchgängigen Einsatz sprachheilpädagogisch-therapeutischer Elemente als Prinzip allen Unterrichts, wie

·        Lautgebärden

·        Rhythmisch-musikalische Begleitung von Sprache

·        Laut – modulative / kinästhetische Spiele

·        Handlungsbegleitendes Sprechen

·        Entwickeln und Einüben von Sprach- und Satzmustern

·        Schaffung von Sprechanlässen:

a. real – situativ                         – im sozialen Umgang miteinander
                                                                – im freien spontanen Spielen

b. geplant – systematisch         – durch soziale Begegnungen
                                                     – durch Rollenspiele
                                                     – durch Bildergeschichten

·        Schaffung einer konkret begreifbaren Lernumwelt
                                                     – durch Handlungsorientierung
                                                     – durch Anschaulichkeit
                                                     – vielfältige Lernmittel

·        Gestaltung des Klassen- und des Therapieraumes als Arbeitsraum, Spielraum, Handlungsraum, Erholungsraum und besonderen Lernnische.

Individuelle, sprachtherapeutische Maßnahmen erfolgen unterrichtsimmanent und in der Therapie in Einzelförderung oder in der Kleingruppe.

Bei sprachauffälligen Schulanfängerinnen und Schulanfängern liegen wie beschrieben häufig Teilleistungsschwächen in sprachlichen sowie nichtsprachlichen Bereichen vor. Damit die Kinder erfolgreich am Erstunterricht teilnehmen können, ist ein Unterricht notwendig, der die Lernvoraussetzungen der sprachauffälligen Kinder in allen Bereichen berücksichtigt.

Für die Verwirklichung der angestrebten Ziele der SHK in Verden sind die folgenden methodisch-didaktischen Grundsätze relevant:

1.      Die grundschulimmanenten Lerninhalte und –ziele müssen sprachbehindertenspezifisch modifiziert werden durch individuell- förderspezifische Maßnahmen. Es müssen Schwerpunkte gesetzt, Inhalte stärker strukturiert und mit besonderen Methoden vermittelt werden.

2.      Es dürfen keine Kernanforderungen grundschulspezifischer Arbeit ausgegrenzt werden.

3.      Unabdingbare Voraussetzung für diese Arbeit ist für uns das Erfassen der individuellen Lernausgangslage und das stetige Ermitteln des Sprachstandes im Sinne eines förderdiagnostischen Vorgehens.

So können die klassenspezifischen und individuellen Förderpläne erstellt werden.

3.3         Schriftspracherwerb

Kinder mit sprachlichen Auffälligkeiten müssen sich im Lernen nicht prinzipiell von sprachlich unauffälligen Kindern unterscheiden. Dennoch zeigt die Erfahrung, dass sie häufig besondere Erschwernisse im Bereich des Schriftspracherwerbs haben.

Mangelnde sprachliche Kompetenzen können das Lernen erheblich erschweren.

Die ursprünglich isoliert auftretende Sprachentwicklungsstörung greift auf andere Entwicklungsbereiche über und zieht z.B. persistierende linguistische Defizite, Lese-Rechtschreibschwäche (LRS), Dyskalkulie, allgemeine Lernstörungen sowie psychosoziale Folgeerscheinungen in Form von Verhaltensauffälligkeiten nach sich.

Was erschwert Kindern mit Sprachauffälligkeiten den Schriftspracherwerb?

Entscheidende Ursachen für Lernschwierigkeiten sind Schwächen in den fünf elementaren Sprachwahrnehmungsleistungen- Sie sind unersetzbare Grundlagen für das Sprechen-, Schreiben- und Lesenlernen:

1.   optisch-graphomotorische Differenzierungsfähigkeit:

      Ohne die Fähigkeit, optische Einzelheiten in ihren Größen-, Raum-, Lage- und anderen Details genau und automatisiert zu erfassen, gibt es keine verlässliche Aufbewahrung im Gedächtnis. Das äußert sich im Schriftbild als Buchstabensalat, Umstellungen, Auslassungen, Hinzufügungen. Die Schnelligkeit optischer Wahrnehmung ist herabgesetzt.

2.   phonematisch-akustische Differenzierungsfähigkeit

      Je präziser die lautliche Struktur erfasst wird, desto besser wird der Sinn dieses Wortes verstanden. Aus der Phonemstruktur sind Einzellaute zu selektieren. Erst dann kann das Kind lernen, wie diese Laute in eine optische Gestalt zu bringen sind. Motor. Gebärden (Sprechzeichen) für Laute helfen bei der Lautselektion und damit beim Sprechen.

3.   kinästhetische-artikulatorische Differenzierungsfähigkeit:

      Die Sprechbewegungen, das Sprechen während des Schreibens hat einen bedeutenden Anteil an der gedächtnismäßigen Speicherung von Laut, Silbe, Wort und Satz.

4.   rhythmische Differenzierungsfähigkeit:

      Wenn dem Kind die rhythmische Struktur eines Wortes nicht klar ist, kommt es zu Umstellungen von Lauten und Silben. Rhythmisch retardierte Kinder beginnen beim Lautieren von „Oma“ z.B. mit dem A, weil es für sich am stärksten betont erscheint. Der Standort von Einzelelementen innerhalb von serialen Ordnungen ist beim Schreiben und auch beim Zählen wichtig, also auch für mathematische Fähigkeiten grundlegend. Rhythmisch retardierte Kinder werden Schwierigkeiten beim Schreiben und Lesenlernen haben. Das Lesen in Silben hat dabei im 1. Schuljahr einen besonderen Stellenwert.

5.   melodische Differenzierungsfähigkeit:

     Fast immer zeigen Kinder mit melodischen Schwächen auch in anderen sprachbezogenen Wahrnehmungsbereichen Rückstände. Die Fähigkeit zur melodischen Differenzierung ist für die Lautsprache erforderlich und ist Voraussetzung für das Erfassen sprachlicher Einheiten und damit für schulisches Lernen.

Schwächen in ein oder mehreren Bereichen haben negative Auswirkungen auf das Sprechen, Schreiben und Lesenlernen. Sprachgestörte Kinder weisen oft in mehreren Wahrnehmungsbereichen Rückstände auf.

Damit die Kinder erfolgreich am Erstunterricht teilnehmen können, ist ein Unterricht notwendig, der die Lernvoraussetzungen der sprachauffälligen Kinder berücksichtigt.

3.4         Deutsch

Die Aufgabe des Deutschunterrichts ist es, den Schülerinnen und Schülern die Sprache als wichtigstes Mittel zur zwischenmenschlichen Verständigung, zur Wahrnehmung, Verarbeitung und Vermittlung der realen Welt, zur Entwicklung von Vorstellungswelten und zum Nachdenken über sich selbst erfahrbar und nutzbar zu machen.“ (Kerncurriculum für die Grundschule, Deutsch)

Die Freude am Umgang mit Sprache zu wecken und die Schülerinnen und Schüler zum Schreiben und Lesen zu motivieren ist die wichtigste Aufgabe des Deutschunterrichts.

Der Deutschunterricht gliedert sich in vier eng miteinander verknüpfte Bereiche:

·        Zuhören und Sprechen

·        Schreiben

·        Lesen- mit Texten umgehen

·        Sprache und Sprachgebrauch untersuchen.

Didaktisch-methodische Überlegungen im Deutschunterricht einer Sprachheilklasse

Das häufig eingeschränkte Kommunikationsverhalten der sprachbehinderten Kinder wird sowohl situativ als auch systematisch weiterentwickelt. Die besondere Klassensituation lässt das häufig vorhandene Störungsbewusstsein der Schüler in den Hintergrund treten. Die gegenseitige Aufmerksamkeit und Akzeptanz macht die Schüler mutig und selbstbewusst Sprache als kommunikatives Mittel einzusetzen.

Vielfältige Gesprächssituationen und Erzählanlässe fordern heraus beim Thema zu bleiben und Gesprächsregeln kennen zu lernen und anzuwenden. Die Schülerinnen und Schüler erwerben dabei die Fähigkeit, sich sprachlich angemessen auszudrücken, zuzuhören und sich mit dem Gehörten und Verstandenen auseinander zu setzen.

Die Grundlage für das Lesen und Schreibenlernen bildet ein möglichst lautgetreuer und strukturierter Lese- Rechtschreibaufbau in Anlehnung an die Prinzipien, Stufen und Methoden des Kieler Lese (Schreib) aufbaus. Er vereint in seiner Didaktik förderpädagogische Maßnahmen, wie sie auch die Sprachtherapie fordert:

·        Lautgetreuer Aufbau

·        Vermeiden von Schwierigkeiten (Fehler vermeidendes Üben)

·        Konsequent klare Silbengliederung (Sprechhilfen)

·        Rhythmisierung des Sprechvorgangs

·        Phonematische Handzeichen

Ein besonderer Schwerpunkt, gerade zu Beginn des Lesen- und Schreibenlernens bildet das Training zur phonologischen Bewusstheit und rhyhthmisch-musikalische Übungen (Würzburger Trainingsprogramm zur Vorbereitung auf den Erwerb der Schriftsprache, Vandenhoek & Ruprecht).

Unterschiedliche Fibeln, die nach ähnlichen Prinzipien des Kieler Programms aufgebaut sind, werden unterstützend und zur Differenzierung eingesetzt, z.B. ABC der Tiere, Mildenberger Verlag, Tinto; Cornelsen Verlag.

Zum Ende des zweiten Schuljahres sollen die Schülerinnen und Schüler:

LESEN           

            ·        Laut-und Buchstabenverbindungen kennen

·        Syntheseprinzipien anwenden

·        Lesetechniken erworben haben

·        Bedeutung von Wörtern und kurzen Texten verstehen

·        Inhalte mit eigenen Worten wiedergeben

SCHREIBEN           

            ·        Die Druckschrift und eine verbundene Schreibschrift kennen

·        Satzstrukturen kennen

·        Gedanken schriftsprachlich umsetzen

·        Die korrekte Schreibweise lautgetreuer Wörter kennen

·        Erste orthographische Regelmäßigkeiten kennen

·        Rechtschreibtechniken wie Mitsprechen, Lautieren, Einprägen und Aufschreiben kennen

3.5         Mathematik

Der Erwerb der Grundoperationen des mathematischen Lernens ist die Hauptschwierigkeit.

Nach Aebli läuft der Operationserwerb in vier Stufen ab:

1.      Konkrete Handlungsebene

2.      Bildliche Darstellungsebene

3.      Ziffernmäßige Darstellungsebene

4.      Automatisierungsebene

Das Rechnen setzt auch voraus, dass Kinder Zahlen als voneinander verschiedene Zeichen optisch und akustisch gut differenzieren können. Bei Schulanfängern können Reihenfolgenwahrnehmung und das räumliche Vorstellungsvermögen gestört sein. Speicherschwierigkeiten, graphomotorische Störungen und Konzentrationsstörungen wirken sich auf das Rechnen negativ aus.

Die Handlungsebene ist der Ausgangspunkt der Operationsaneignung. Laut Kerncurriculum Mathematik für die Grundschule sind handlungsorientiertes Lernen und Arbeiten fachdidaktische Grundprinzipien für die Unterrichtsgestaltung. Üben und Vertiefen sind wichtige Bestandteile des Unterrichts. Materialgestütztes Üben fördert die Einsicht in mathematische Zusammenhänge.

Die Grundlage für die Erarbeitung des Zahlbegriffs und der Grundrechenarten werden mit Hilfe der „Farbigen Stäbe“ erarbeitet. Die „Farbigen Stäbe“ dienen der Veranschaulichung von Zahlen und ihrer Einheiten. Sie ermöglichen die Erfassung einer symbolischen Zahl als „umstrukturierte“ Einheit.

Ein wesentlicher Teil des Übens mit „Farbigen Stäben“ dient dem Automatisieren von grundlegenden Rechenvorgängen. Ergänzt wird dieser Ansatz mit „Mathematik begreifen“, Arbeitsheft 1,2, Klett-Verlag, „Das Zahlenbuch“, Klett Verlag.

3.6         Hausaufgaben

·        Hausaufgaben sollen die Fähigkeiten und das Interesse zu selbstständiger Auseinandersetzung mit den Unterrichtsgegenständen fördern.

·        Hausaugaben sollen die Schüler anregen, sich mit dem im Unterricht Gelernten weiterhin zu beschäftigen.

·        Hausaufgaben dienen der Ergänzung des Unterrichts und unterstützen den Lernprozess durch Übung, Anwendung und Sicherung im Unterricht erworbener Kenntnisse, Fertigkeiten und fachspezifischer Techniken.

·        Hausaufgaben erziehen zur Pflichterfüllung, richtiger Zeiteinteilung und Verantwortung.

3.7         Zusammenarbeit Grundschule – Sprachheilklassen

Die räumliche Angliederung an die Grundschule am Lönsweg wird in unterschiedlichen Bereichen für die Kooperation genutzt. Es gibt gute Erfahrungen in der Zusammenarbeit in nahezu allen Unterrichtsfächern. Beispiele dafür sind:

·        Gemeinsamer Sportunterricht, der dazu führt, dass sich die Schüler    untereinander kennen und  diese Kontakte auch in den Pausen ausgebaut werden können.

·        Im Mathematikunterricht bieten sich klassenübergreifende Förder- und Fordergruppen an.

·        Themen und Projekte im Sachunterricht

·        Gemeinsamer Musikunterricht

·        Angebote an Arbeitsgemeinschaften

·        Ausflüge oder auch Klassenfahrten werden gemeinsam geplant und durchgeführt.

·        Gemeinsame Elternabende finden für die einzuschulenden Kinder statt.

·        Verabschiedung und Einschulungsfeier werden gemeinsam veranstaltet. Dabei sind die Lehrer der SHK und der Grundschule gleichsam an der Planung und Durchführung beteiligt.

Die Elternschaft der SHK ist mit in die Aktivitäten des Fördervereins sowie in die Schulelternratsarbeit einbezogen. An den Konferenzen nehmen sie teil, sind jedoch nicht stimmberechtigt.

4                 Besonderheiten der Sprachheilklasse

4.1         Nachbetreuende Maßnahmen

Nach zwei Jahren Sprachheilklasse gehen die SchülerInnen in der Regel zurück an die wohnortnahe zuständige Grundschule. Zuvor ist bereits ein erster Kontakt in der Hospitationswoche  entstanden, da die Kinder in dieser Zeit die zuständige Grundschule besuchen. SchülerInnen, die am Ende der Klasse 2 die Lernziele der Grundschule erreicht haben, werden versetzt nach Klasse 3 in ihrer wohnortnahen Grundschule. Sie können in diesem Fall ein bis zwei Stunden individuelle Förderung durch eine Förderschullehrkraft bekommen, die als Nachbetreuung verstanden werden. In dieser Zeit gilt es, sowohl einen individuellen Förderplan umzusetzen als auch  aktuellen Ereignissen Raum zu gewähren und beispielsweise für die Verschriftlichung einer Bildgeschichte oder für ein Diktat zu üben. Weiterhin sollte ein regelmäßiger Kontakt sowohl zum Elternhaus als auch zur neuen Lehrkraft bestehen, um so die Eingliederung des Kindes genau verfolgen zu können. Die Stunde kann auch als Beratung der zuständigen Grundschullehrkraft genutzt werden, um beispielsweise auf Regelungen bezüglich des Nachteilsausgleichs einzugehen etc.

SchülerInnen, die die Klasse 2 an der wohnortnahen Grundschule wiederholen, erhalten keine weiterführenden Förderungen im Rahmen der Nachsorge. Hier gilt es in einem umfassenden Abschlussgespräch auf weitere Fördermaßnahmen hinzuweisen (Sprachtherapie, Ergotherapie, LRS-Therapie...)

4.2         Hospitationswoche

Im Frühjahr, vor den Osterferien, findet an der Förderschule Verden die Überprüfungszeit statt. Die Schüler der 2. Sprachheilklasse haben während dieser Zeit die Möglichkeit ihre zukünftige wohnortnahe Grundschule zu besuchen. Diese Tage werden von Seiten der Schüler und aller Lehrer sehr gerne genutzt. Die zukünftigen Klassenlehrer werden gebeten einen Fragebogen auszufüllen, um sich über Lern-, Leistungs- und Arbeitsverhalten der Schüler auszutauschen. Dieser Informationsaustausch ist sehr hilfreich, da die bevorstehende Umschulung in die zukünftige Schule gut vorbereitet wird. Den Schülern wird somit nach dem Besuch der Sprachheilklasse ein reibungsloser Übergang ermöglicht.

4.3         Kooperation Sprachheilkindergarten und Sprachheilklasse

Es findet ein regelmäßiger Austausch statt. Eine Konzeption wird zur Zeit erarbeitet.

5                 Rückblick

Rückblick auf 15 Jahre Sprachheilklasse im Landkreis Verden

Im Februar 1992 vereinbarten der Niedersächsische Kultusminister und der Senator für Bildung und Wissenschaft in Bremen, dass sprachbehinderte Schüler aus Niedersachsen ab dem Schuljahr 1992/93 in den Landkreisen Niedersachsens unterrichtet werden sollen.

Im Schuljahr 1993/94 wurde mit der konzeptionellen Erarbeitung der Gestaltung einer Sprachheilklasse in Verden begonnen, um für die zurückgestellten und einzuschulenden sprachbehinderten Schüler mit Beginn des Schuljahres 1994/95 ein sprachförderndes schulisches Angebot zu ermöglichen.

Seit dem Schuljahr 1993/94 sind 2 Sprachheilklassen (Klasse 1 und 2) in der Grundschule am Lönsweg  untergebracht mit dem Einzugsgebiet des gesamten Landkreises und teilweise auch Rotenburg/W. Organisatorisch sind die Sprachheilklassen der Andreasschule Verden, Förderschule Schwerpunkt Lernen, zugeordnet.

Seit dem Schuljahr 2001/02 werden in Achim Schüler mit einem Förderbedarf im Bereich Sprache durch das Regionale Integrationskonzept (RIK) in ihrer wohnortnahen Grundschule beschult. In begründeten Ausnahmefällen  werden Achimer Schüler mit Förderbedarf Sprache in die Sprachheilklassen in Verden eingeschult.

6                 Ausblick

Die vorliegende Konzeption ermöglicht es, unsere Arbeit in den Sprachheilklassen im Landkreis Verden darzustellen und zu präsentieren. Weiterhin bietet es die Möglichkeit, unsere Arbeit immer wieder zu überdenken, zu überarbeiten und weiter zu entwickeln. Eine gemeinsame Evaluation, die den Bedingungen und Bedürfnissen der Schülerschaft gerecht wird, ist unabdingbar.

Folgenden Gedanken und Aspekten werden wir uns in nächster Zeit stellen:

·        Planungen zur schulischen Frühförderung
(zur frühzeitigen Erfassung und Förderung sprachauffälliger Kinder und Anbahnung eines kontinuierlichen Übergangs in die SHK)

·        Öffentlichkeitsarbeit
(Erstellung eines Flyers, Kontakt und Informationen an Regelkindergärten im Landkreis Verden)

·        Evaluation der Schulübergänge der SchülerInnen der SHK

·        Überlegungen zum Ausbau der SHK von den Klassenstufen 1 und 2 zu einer Ausweitung mit veränderter Eingangsstufe

·        Konzeptionelle Veränderungen vor dem Hintergrund vermehrter Auffälligkeiten im Bereich der Wahrnehmung und Motorik

7                 Literatur

P. Wachtel: Empfehlungen zur sonderpädagogischen Förderung. (Allgemeine Grundlagen und Förderschwerpunkte KMK). Edition Bentheim Würzburg (2000)

 

Kerncurriculum für die Grundschule. Niedersächsisches Kultusministerium (2006)

 

Kerncurriculum für die Grundschule. Mathematik. Niedersächsisches Kultusministerium (2006)

 

P. Küspert, W. Schneider: Hören, lauschen, lernen. Vandenhoek & Ruprecht (2003)

 

Oerter, Montada: Entwicklungspsychologie. Psychologie Verlags Union (Oktober 2002)

 

Homburg, Gerhard: Sprache und Kommunikation. In: F. Meixner (Hrsg.): Sprache und Kommunikation. Wien (1994)

 

H. Breuer, M. Weuffen: Lernschwierugkeiten am Schulanfang. (1996)

 

C. Osburg: Gesprochene und geschriebene Sprache. Aussprachestörung und Schrifterwerb. Schneider Baltmannsweiler (2000)

 

C. Osburg: Sprachentwicklungsstörungen und Störungen des Spracherwerbs. In: M. Grohnfeldt (Hrsg.): Lehrbuch der Sprachheilpädagogik und Logopädie. Band 2 S.113-125 (2001)

 

Mathematik begreifen. Arbeitsheft 1+2. Ernst-Klett-Verlag

 

Das Zahlenbuch. Mathematik im 1. und 2. Schuljahr. Ernst-Klett-Verlag

 

                                                                                                       Verden, im Oktober 2007                            

                                                                            Christiane Bötjer, Petra Landwehr-Kahlau, Heidrun Mansholt